Barrierefreie PDF-Dokumente: zugänglich für alle
Ein barrierefreies PDF ist so aufgebaut, dass alle Menschen das Dokument nutzen können, auch mit einem Screenreader. Mit klarer Struktur, richtigen Überschriften und getaggten Elementen erfüllen Ihre PDFs die Standards PDF/UA und WCAG. Diese Seite erklärt Schritt für Schritt, wie Sie ein barrierefreies PDF erstellen und mit den passenden Werkzeugen prüfen, damit jede Stelle im Dokument zugänglich ist.
Das Wichtigste auf einen Blick
Barrierefreie PDFs kompakt zusammengefasst
Diese vier Punkte fassen zusammen, was ein barrierefreies PDF ausmacht und wie Sie zugängliche Dokumente erstellen.
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Ein barrierefreies PDF ist für alle Menschen nutzbar, auch mit einem Screenreader
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Maßgeblicher Standard ist PDF/UA, ergänzt durch die WCAG
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Wichtig sind Struktur, Überschriften, getaggte Elemente und Alternativtexte
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Beim Erstellen helfen integrierte Checker in Microsoft Office, Figma oder Canva
Was ist ein barrierefreies PDF?
Ein barrierefreies PDF ist ein Dokument, das alle Menschen erfassen und nutzen können, unabhängig von Einschränkungen. Damit ein Screenreader die Inhalte korrekt vorlesen kann, muss das Dokument getaggt sein: Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen und Bilder werden als Elemente ausgezeichnet und in eine logische Lesereihenfolge gebracht. Erst dann sind PDFs wirklich zugänglich.
Der maßgebliche Standard für zugängliche Dokumente ist PDF/UA, ergänzt durch die Web Content Accessibility Guidelines (WCAG). Beide Standards beschreiben die Anforderungen an die Gestaltung: klare Struktur, ausreichende Kontraste, aussagekräftige Alternativtexte für Bilder und eine korrekte Textebene. So wird Accessibility im Dokument messbar und prüfbar.
Barrierefreie PDFs sind nicht nur ein Thema für Behörden. Auch Unternehmen stellen Rechnungen, Formulare, Prospekte und Verträge als PDF-Dokumente bereit. Fehlt an einer Stelle die Struktur, können Menschen mit einem Screenreader das Dokument nicht nutzen. Das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz (BFSG) macht zugängliche Inhalte für viele Anbieter zur Pflicht.
Vier Bausteine eines barrierefreien PDF
Diese vier Bausteine entscheiden, ob ein Dokument barrierefrei ist und die Standards PDF/UA und WCAG erfüllt.
Struktur und Überschriften
Überschriften und eine logische Struktur ermöglichen die Orientierung im Dokument, gerade für Nutzer mit einem Screenreader.
Tags und Elemente
Alle Elemente wie Absätze, Listen und Tabellen werden getaggt, damit die Inhalte korrekt erkannt und vorgelesen werden.
Text und Alternativtexte
Eine echte Textebene und aussagekräftige Alternativtexte für Bilder machen jeden Inhalt im Dokument zugänglich.
Lesereihenfolge und Kontraste
Eine korrekte Lesereihenfolge und ausreichende Kontraste sorgen dafür, dass das PDF für alle Menschen lesbar bleibt.
Barrierefreie PDFs erstellen und prüfen
Zugängliche Dokumente entstehen am besten von Anfang an. Wenn Sie ein PDF erstellen, sollten Sie bereits im Ausgangsdokument mit echten Überschriften, klarer Struktur und Alternativtexten arbeiten. Beim Export als PDF bleiben diese Elemente als Tags erhalten und bilden die Grundlage für ein barrierefreies Dokument.
Das Gute: Viele verbreitete Programme bringen einen Checker für die Barrierefreiheit bereits mit. In Microsoft Office prüft die integrierte Barrierefreiheitsprüfung Word- und PowerPoint-Dateien schon vor dem Export, in Adobe Acrobat prüfen und reparieren Sie fertige PDFs, und auch Figma und Canva bieten Funktionen und Plugins, mit denen Sie Kontraste, Struktur und Alternativtexte direkt beim Gestalten testen. Für eine strenge Prüfung nach dem Standard PDF/UA nutzen Sie zusätzlich einen spezialisierten Checker wie den kostenlosen PDF Accessibility Checker (PAC).
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PDFs von Anfang an mit Überschriften und Struktur erstellen
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Elemente korrekt taggen und in die richtige Lesereihenfolge bringen
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Integrierte Checker in Microsoft Office, Figma und Canva nutzen
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Strenge Prüfung nach dem Standard PDF/UA mit einem Checker wie PAC
Warum barrierefreie Dokumente für Menschen zählen
Für viele Menschen entscheidet die Barrierefreiheit darüber, ob sie ein Dokument überhaupt nutzen können. Wer blind ist oder eine Sehbehinderung hat, liest ein PDF mit einem Screenreader. Ist das Dokument nicht getaggt, bleibt der Inhalt an dieser Stelle unzugänglich. Barrierefreie PDFs schaffen hier echten Nutzen und ermöglichen Teilhabe.
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Barrierefreie PDFs sind für Menschen mit einem Screenreader nutzbar
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Bessere Lesbarkeit und Struktur für alle Nutzer
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Zugängliche Dokumente vermeiden rechtliche Risiken
Auch für alle anderen bringt eine gute Gestaltung Vorteile: klare Überschriften, gute Kontraste und eine saubere Struktur machen jedes Dokument verständlicher. In jedem Fall gilt: Ein barrierefreies PDF ist besser lesbar, leichter durchsuchbar und für alle Menschen zugänglich.
Wer viele Dokumente bereitstellt, sollte die Barrierefreiheit fest in den Erstellungsprozess einbauen und regelmäßig mit einem Checker gegenprüfen. So bleibt jedes Dokument zugänglich, bevor eine prüfende Stelle darauf aufmerksam wird.
Ihre Komplettlösung
In fünf Schritten zur Barrierefreiheit
1. Bestandsaufnahme: Testen Sie Ihre Website mit dem kostenlosen Livecheck.
2. Monitoring einrichten: Aktivieren Sie easyMonitoring für die automatisierte Prüfung nach WCAG 2.2 AA.
3. Sofortmaßnahmen umsetzen: Binden Sie easyVision ein und erstellen Sie fehlende Alternativtexte mit easyAlt.
4. Inhalte zugänglich machen: Mit easyTranslate machen Sie Ihre Inhalte in weiteren Sprachen zugänglich.
5. Dokumentation erstellen: Generieren Sie Ihre Barrierefreiheitserklärung mit easyStatement.
Unsere Produkte für barrierefreie Inhalte
Mit den Produkten von SiteCockpit prüfen und verbessern Sie die Barrierefreiheit Ihrer Website. Eine eigene Prüffunktion für PDF-Dokumente ist bereits in Planung.
easyVision
Individuelle Darstellungsoptionen wie Kontraste, Lesemodi oder Tastaturbedienung direkt auf Ihrer Website.
easyMonitoring
Automatisierte Prüfung Ihrer Website auf Barrieren mit klaren Handlungsempfehlungen.
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Rechtssichere Barrierefreiheitserklärung, automatisch erstellt und anpassbar.
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KI-gestützte Assistenz für Barrierefreiheit und Content-Optimierung.
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Automatisierte Alternativtexte für Bilder, schnell, konsistent und WCAG-orientiert.
easyTranslate
Barrierearme Übersetzungen und Sprachvarianten für Ihre Inhalte.
Workshops
Praxisnahes Wissen zur optimalen Umsetzung der Barrierefreiheit in Ihrem System.
Webinare
Live-Sessions mit konkreten Anleitungen, Best Practices und Q&A rund um Barrierefreiheit.
Standards und Anforderungen: PDF/UA und WCAG
Für barrierefreie Dokumente gelten klare Standards. PDF/UA (ISO 14289) beschreibt die Anforderungen an ein zugängliches PDF, während die WCAG die übergreifenden Kriterien für digitale Inhalte liefern. Beide zusammen definieren, wie Überschriften, Elemente, Text und Bilder ausgezeichnet sein müssen, damit ein Screenreader das Dokument korrekt wiedergibt.
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PDF/UA (ISO 14289) und WCAG als maßgebliche Standards
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Überschriften, Elemente, Text und Alternativtexte korrekt auszeichnen
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Prüfung mit integrierten Checkern in Microsoft, Figma, Canva und PAC
Die Prüfung erfolgt mit einem PDF-Checker, der ein Dokument gegen diese Standards testet und meldet, an welcher Stelle Anforderungen nicht erfüllt sind. Programme wie Microsoft Office, Adobe Acrobat, Figma und Canva bringen dafür bereits eigene Funktionen mit, für eine strenge Prüfung nach PDF/UA eignet sich ein Checker wie PAC. Für die Barrierefreiheit Ihrer Website übernimmt SiteCockpit die Prüfung schon heute automatisiert, und für PDF-Dokumente entwickeln wir aktuell eine eigene Prüffunktion, die künftig direkt in SiteCockpit integriert wird.
Unsere Pakete und Preise im Überblick
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Häufige Fragen zu barrierefreien PDF-Dokumenten
Ein barrierefreies PDF ist getaggt und logisch strukturiert. Überschriften, Absätze, Listen, Tabellen und Bilder sind als Elemente ausgezeichnet, es gibt eine echte Textebene, Alternativtexte und eine korrekte Lesereihenfolge. So kann ein Screenreader das Dokument korrekt vorlesen.